HomeFall einreichen
← Aktuelle Warnungen

Velmato Edge: FMA-Warnung vom 21.10.2026 – Angebot auf einer Seite für Senioren-Versicherungstipps

Velmato Edge: Die FMA Österreich warnt am 21.10.2026. Das Angebot läuft laut Warnung über eine Unterseite von tips-seniors-insurance[.]com, also eine Domain, deren Name nach Versicherungstipps für Senioren klingt.

Die Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) hat am 21.10.2026 vor Angeboten der „Velmato Edge“ gewarnt. Als Webadresse nennt die FMA eine Unterseite der Domain tips-seniors-insurance[.]com; im Pfad der Adresse steht unter anderem „prismvest-at“. Nach der Mitteilung hat der Anbieter keine Berechtigung, konzessionspflichtige Wertpapiergeschäfte in Österreich zu erbringen. Insbesondere darf er die Ausführung von Aufträgen für Rechnung von Kunden nach § 3 Abs. 2 Z 6 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 nicht anbieten. Die Veröffentlichung stützt sich auf § 92 Abs. 11 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018.

Plattform-Check

Plattform unsicher? Dann prüfen Sie den Namen.

Suche in unseren Warnmeldungen und acht Fragen. Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser.

Plattform-Check starten

Die Adresse ist der auffälligste Teil dieser Warnung. Ein Wertpapierangebot, das auf einer Seite mit „seniors“ und „insurance“ im Domainnamen liegt, erreicht Menschen über ein Thema, das mit Geldanlage zunächst wenig zu tun hat. Ob gezielt ältere Anleger angesprochen werden sollten, sagt die FMA nicht. Für Betroffene und ihre Familien ist aber eines klar: Wer über diese Seite zu einem Handelskonto gekommen ist, sollte das Gespräch mit der eigenen Bank jetzt gut vorbereitet führen.

Vor dem Gespräch: Was Sie zusammentragen

Legen Sie sich vor dem Anruf oder Termin bei Ihrer Bank eine einfache Übersicht an. Notieren Sie jede Zahlung mit Datum, Betrag, Empfängername, IBAN und Verwendungszweck. Halten Sie fest, wie der Kontakt entstanden ist: über eine Anzeige, einen Artikel, einen Anruf oder ein Formular. Notieren Sie Namen und Datum der Warnung: Velmato Edge, FMA-Warnung vom 21.10.2026.

Haben Angehörige die Zahlungen veranlasst, klären Sie vorab, wer das Gespräch führt. Die Bank spricht über das Konto nur mit dem Kontoinhaber oder einer bevollmächtigten Person.

Sprechen Sie als Angehöriger ohne Vorwürfe. Wer auf ein solches Angebot eingegangen ist, schämt sich oft und hält Unterlagen dann zurück. Gerade die frühen Belege sind aber wichtig: die erste Anzeige, die erste E-Mail, der erste Anruf. Sagen Sie deshalb deutlich, dass es jetzt nur um die Sicherung des Geldes geht, nicht um die Frage, wie es dazu kam.

Im Gespräch: Was Sie sagen

Sagen Sie klar, worum es geht: „Ich habe Überweisungen an einen Anbieter getätigt, vor dem die österreichische Finanzmarktaufsicht am 21.10.2026 gewarnt hat. Ich bitte um sofortigen Rückruf dieser Zahlungen.“ Nennen Sie die betroffenen Überweisungen einzeln. Bitten Sie darum, die Empfängerkonten intern als verdächtig zu melden, damit weitere Zahlungen dorthin auffallen.

Fragen Sie nach, ob die Bank den Rückruf bereits an die Empfängerbank weitergegeben hat, und lassen Sie sich das schriftlich bestätigen. Ein Rückruf hat nur Erfolg, solange der Betrag beim Empfänger noch nicht abgehoben wurde.

Nach dem Gespräch: Was Sie festhalten

Schreiben Sie direkt danach auf, mit wem Sie gesprochen haben, wann und was vereinbart wurde. Senden Sie Ihr Anliegen zusätzlich per E-Mail oder Brief, damit es nachweisbar ist. Ob die Bank bei den Überweisungen Warnsignale hätte erkennen sollen, hängt von den Umständen ab, etwa der Höhe der Beträge und dem Empfängerland. Was Banken in solchen Fällen schulden, erklärt der Beitrag zur Bankenhaftung.

Wenn Kryptowerte im Spiel sind

Wurde Geld zunächst auf eine Kryptobörse überwiesen und von dort weitergeschickt, reicht das Bankgespräch nicht. Sichern Sie dann zusätzlich die Auszüge der Börse, die Transaktions-IDs und die Zieladressen. Ein Krypto-Tracing verfolgt die Coins bis zu der Stelle, an der eine Sicherstellung beantragt werden kann.

Vorsicht bei Hilfsangeboten

Meldet sich jemand, der gegen Vorkasse verspricht, das Geld zurückzuholen, prüfen Sie das Angebot sehr genau. Solche Anrufe folgen häufig auf Warnungen der Aufsicht und richten sich an dieselben Betroffenen. Woran Sie seriöse Hilfe erkennen, steht im Beitrag zum Recovery Scam.

Was die Warnung für Anleger in Deutschland bedeutet

Die FMA spricht für Österreich. In Deutschland braucht, wer gewerbsmäßig Finanzdienstleistungen wie die Ausführung von Kundenaufträgen erbringt, eine Erlaubnis nach § 32 Abs. 1 KWG. Ob das bei Ihrem Konto der Fall war, zeigen Ihre Verträge. Andere Namen aus Ihren Unterlagen gleichen Sie mit der Übersicht der Warnungen ab.

Zahlen Sie bis zur Klärung nichts weiter ein, auch keine angeblichen Gebühren für eine Auszahlung.

Sie oder ein Angehöriger haben an Velmato Edge gezahlt? Schicken Sie mir die Kontoauszüge – ich prüfe, wohin das Geld geflossen ist.

kryptoschaden@rexus-recht.de

Ihr Fall

Sie haben gezahlt? Schildern Sie mir Ihren Fall

Name, E-Mail und ein paar Sätze genügen. Ich melde mich per E-Mail bei Ihnen.

Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und unterliegen der anwaltlichen Schweigepflicht.

Name *
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
E-Mail-Adresse *
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Telefon
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Schadenshöhe
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Name der Plattform / Domain
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Zahlungsweg
Wähle eine Option
Zeitraum der Zahlungen
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Auszahlung verweigert?
Wähle eine Option
Beweise vorhanden?
Wähle eine Option
Nachricht
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Beweise hochladen (optional)
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme der Verarbeitung meiner Angaben zur Bearbeitung meiner Anfrage zu (DSGVO). *
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.
24 + 14 = ?
Bitte geben Sie das Ergebnis ein, um fortzufahren