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Hope Fund Bank: Betrugswarnung der FCA – wer muss zahlen?

Hope Fund Bank: Betrugswarnung der FCA – wer muss zahlen?

Hope Fund Bank trägt das Wort Bank im Namen, hat laut FCA-Warnung vom 12.10.2026 aber keine Zulassung der britischen Aufsicht; selbst die E-Mail-Adresse auf hopefundbank.com ist verschleiert. Wer dorthin überwiesen hat, steht vor der Wahl: Fordere ich mein Geld bei meiner eigenen Bank zurück oder beim Empfänger?

Hope Fund Bank und die Adresse hopefundbank.com sind Gegenstand einer Mitteilung der Financial Conduct Authority vom 12. Oktober 2026. Zugelassen ist die Firma danach nicht. Hope Fund Bank erbringe womöglich ohne Erlaubnis Finanzdienstleistungen oder werbe dafür, vielleicht gegenüber Personen im Vereinigten Königreich. Anschrift und Telefonnummer fehlen in der Warnung, eine E-Mail ist angegeben, aber verschleiert. Die FCA empfiehlt, keine Geschäfte zu machen, und warnt vor Betrug. Kunden hätten keinen Zugang zum Financial Ombudsman Service und keinen FSCS-Schutz.

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FCA-Warnung zu Hope Fund Bank: ein Bankname ohne Erlaubnis

Die FCA führt Hope Fund Bank als Firma ohne Zulassung. In Deutschland ist das Wort „Bank“ im Firmennamen geschützt. Führen darf es in der Regel nur, wer eine Erlaubnis der BaFin nach dem Kreditwesengesetz besitzt. Ein Name mit „Bank“ belegt also nichts. Er ist eher ein Anlass, im Register nachzusehen, und zwar in der Unternehmensdatenbank der BaFin, nicht über einen Link der Seite.

Auch die Sache selbst ist erlaubnispflichtig. Einlagen anzunehmen oder Kredite zu vergeben, gilt hier als Bankgeschäft. Welche Leistungen Hope Fund Bank konkret anbot, sagt die Warnung nicht.

Zwei Wege zum Geld im Überblick

Der eine Weg führt über Ihre eigene Bank, der andere über das Konto, auf dem Ihr Geld gelandet ist. Beide schließen sich nicht aus. Sie unterscheiden sich aber im Tempo, im Gegner und in den Beweisen, die Sie brauchen.

Weg 1: über Ihre eigene Bank

Dieser Weg ist der schnellere. Am Anfang steht der Rückruf jeder Überweisung, den Ihre Bank bei der Empfängerbank anstößt. Er hilft nur, solange das Geld noch dort liegt. Danach geht es um Haftung. Haben Sie die Zahlung selbst freigegeben, gilt sie als autorisiert, und Ihre Bank haftet nur bei einer verletzten Warnpflicht, etwa bei offensichtlichem Betrug. Ein zweiter Ansatz ist der Namensabgleich, den Banken im Euroraum seit Oktober 2025 vor Euro-Überweisungen durchführen. Unterblieb er, kann die Bank einstehen.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Ihre Bank ist bekannt, meist in Deutschland ansässig und erreichbar. Der Nachteil: Die Hürde für eine Haftung ist hoch. Mehr dazu unter Bankhaftung bei Kryptobetrug.

Weg 2: über den Empfänger Ihres Geldes

Dieser Weg ist langsamer, führt aber dorthin, wo das Geld tatsächlich liegt. Die IBAN auf Ihrem Kontoauszug verrät mit den ersten beiden Buchstaben das Land der Empfängerbank. Hinter dem Konto steht ein Inhaber, gegen den ein Anspruch auf Rückzahlung bestehen kann, auch wenn er nur als Strohmann diente. Den Namen erfahren Sie selten direkt, das Bankgeheimnis schützt ihn. Über eine Strafanzeige und die Ermittlungsakte kann er ans Licht kommen.

Die Staatsanwaltschaft kann Guthaben auf solchen Konten sichern lassen. Für Empfängerbanken jenseits der Grenze gibt es einen eigenen Ratgeber zur Geldrückholung bei Auslandskonten.

Was die beiden Wege unterscheidet

Beim ersten Weg fragen Sie, was Ihre Bank erkennen konnte. Beim zweiten fragen Sie, wer Ihr Geld hat. Für Weg 1 zählen Ihre eigenen Unterlagen: Kontoauszüge, Warnhinweise in der Banking-App, der Zeitpunkt jeder Freigabe. Für Weg 2 zählen Ermittlungsergebnisse und Auskünfte, an die Sie meist erst über die Akte kommen. Weg 1 hat einen zahlungsfähigen Gegner. Weg 2 hat oft einen schwer greifbaren.

Warum ich beide Wege parallel angehe

Weil die Zeit auf beiden Seiten gegen Sie arbeitet. Ein Rückruf wirkt nur in den ersten Tagen. Eine Sicherung beim Empfänger setzt eine laufende Ermittlung voraus. Wer nur einen Weg geht, verliert auf dem anderen Wochen. Eine Garantie gibt es auf keinem der beiden.

Ihre nächsten Schritte

Melden Sie sich bei Ihrer Bank und verlangen Sie den Rückruf jeder Zahlung an Hope Fund Bank. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung mit Vorgangsnummer. Notieren Sie zu jeder Überweisung IBAN, Empfängername, Datum und Betrag. Speichern Sie die Seite hopefundbank.com als Screenshot, solange sie erreichbar ist. Erstatten Sie Strafanzeige und nennen Sie dabei jedes Empfängerkonto. Überweisen Sie nichts nach, auch nicht für eine angebliche Freigabe.

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