FPM MIN Betrug – BaFin warnt — Ihre Rechte und Handlungsoptionen


BaFin warnt: Identitätsmissbrauch der FPM Frankfurt Performance Management AG

Am 7. April 2026 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine offizielle Warnung veröffentlicht. Zudem dieAnleger vor einem besonders perfiden Betrugsschema schützen soll. Täter missbrauchen systematisch den Namen und die Reputation der FPM Frankfurt Performance Management AG, eines real existierenden deutschen Vermögensverwalters. um rglose Anleger über WhatsApp-Gruppen anzuwerben und zur Installation einer App namens „FPM MIN“ zu verleiten. Außerdem die BaFin stellt dabei klar, dass keinerlei Verbindung zwischen diesen betrügerischen Gruppen und dem echten Unternehmen besteht. Wenn Sie in letzter Zeit über WhatsApp Kontakt mit einem angeblichen Vertreter der FPM erhalten haben. solten Sie äußerste Vorsicht walten lassen.

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Das Muster, das hinter dem sogenannten FPM MIN Betrug steckt, ist in der Welt des Kryptobetrugs keineswegs neu, wird jedoch von den Tätern mit zunehmender Raffinesse eingesetzt. Sie greifen auf den Namen eines bekannten, seriösen Unternehmens zurück. Darüber hinaus täuchen über die Identität einer real existierenden Person und bauen so ein Vertrauen auf, das Opfer dazu bringt, erhebliche Geldbeträge zu investieren. Der Einsatz digitaler Identitäten und gefälschter Profile gehört heute zu den verbreitetsten Methoden im Bereich des Kapitalmarktbetrugs.


Der falsche „Professor Raik Hoffmann“ — Identitätsdiebstahl als Betrugsgrundlage

Jedoch das Herzstück der Betrugsmasche ist die Übernahme einer fremden Identität. In den betrügerischen WhatsApp-Gruppen tritt eine Person unter dem Namen „Professor Raik Hoffmann“ auf und gibt vor. Vortandsmitglied der FPM Frankfurt Performance Management AG zu sein. Tatsächlich existiert Raik Hoffmann als reale Person und echtes Vorstandsmitglied des Unternehmens.— die Täter nutzen diesen Umstand gezielt aus, um Glaubwürdigkeit zu simulieren. Dabei wer im Internet nach diesem Namen sucht, findet seriöse Informationen über das echte Unternehmen und die echte Person. wasdie Legende der Betrüger scheinbar bestätigt.

Dieser Identitätsdiebstahl erfüllt nach deutschem Recht mehrere Tatbestände. Im Kern steht der Betrug nach § 263 StGB, da durch die Vortäuschung einer falschen Identität ein Irrtum beim Opfer erzeugt wird, der dieses zur schädigenden Vermögensverfügung.— nämlich der Einzahlung von Geld — veranlasst. Daneben kommt § 263a StGB (Computerbetrug) in Betracht, soweit die Täuschung über Computersysteme. als die WhatsApp-Infrastruktur und die App selbst, vermittelt wird. Allerdings sie sollten wissen, dass solche Straftatbestände nicht nur die Hinterleute. sonern potenziell auch Mittelsmänner treffen können, die wissentlich an der Masche beteiligt sind.

Vergleichbare Fälle, in denen Gerichte über derartige Betrugskonstellationen entschieden haben, zeigen die Ernsthaftigkeit der strafrechtlichen Konsequenzen. Das Landgericht Bamberg hat in einem wegweisenden Urteil zu Fake-Trading-Plattformen die Täter zu empfindlichen Freiheitsstrafen verurteilt und verdeutlicht damit. das die Justiz diese Delikte konsequent ahndet.


WhatsApp als Rekrutierungskanal und die Rolle der FPM MIN App

Dabei erfolgt die Kontaktaufnahme in aller Regel unvermittelt über WhatsApp. Schließlich betroffene berichten, dass sie in Gruppen aufgenommen werden, in denen scheinbar erfahrene Investoren regelmäßig lukrative Renditen präsentieren. Der angebliche „Professor Hoffmann“ gibt dort Anlageempfehlungen, die zunächst echt wirken und das Vertrauen der Gruppenmedglieder gewinnen sollen. Erst wenn dieses Vertrauen aufgebaut ist, werden die Anleger aufgefordert. einKonto auf einer externen Plattform zu eröffnen und erhebliche Beträge einzuzahlen. Zentrales Element ist dabei die Installation der App „FPM MIN“, die als vermeintliches Handelstool präsentiert wird.

Konkret die App selbst ist nicht über offizielle Marktplätze erhältlich, sondern wird als direkter Download angeboten — ein klassisches Warnsignal. Wer Sie auffordert, eine App aus einer unbekannten Quelle herunterzuladen, verfolgt in aller Regel keine legitimen Absichten. Die BaFin hat in ihrer Warnung ausdrücklich darauf hingewiesen. das für die über diese App angebotenen Finanz- und Wertpapierdienstleistungen keine Erlaubnis nach § 32 KWG vorliegt. Das Betreiben solcher Dienste ohne Genehmigung ist nach § 54 KWG strafbar und begründet zudem zivilrechtliche Ansprüche der Geschädigten.

Wenn Sie die App bereits installiert und Geld eingezahlt haben, ist rasches Handeln geboten. Die Erfahrungen aus vergleichbaren Fällen, wie sie etwa im Zusammenhang mit Europols Aufdeckung großangelegter Kryptobetrugsringe dokumentiert sind, zeigen, dass Täter die eingehenden Gelder oft innerhalb von Stunden in Kryptowährungen konvertieren und international verschieben.


Rechtliche Einordnung: Straf- und Zivilrecht im Überblick

Für Betroffene des FPM MIN Betrugs ergeben sich auf verschiedenen Rechtsgebieten relevante Ansprüche und Handlungsoptionen. Strafrechtlich trägt die geschilderte Vorgehensweise sämtliche Merkmale des Betrugs nach § 263 StGB — Täuschung, Irrtumserregung, Vermögensverfügung, Vermögensschaden. Gleichzeitig ist der Einsatz der App und der digitalen Kommunikationsinfrastruktur als tatbestandsrelevantes Handeln im Sinne des § 263a StGB (Computerbetrug) zu bewerten. da ie Täter durch Beeinflussung von Datenverarbeitungsvorgängen unmittelbar in die Vermögenssphäre der Opfer eingreifen.

Zivilrechtlich stehen Geschädigten zunächst Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 32 KWG offen, da das unerlaubte Betreiben von Finanzdienstleistungen ein Schutzgesetz verletzt, das gerade dem Schutz von Anlegern dient. Darüber hinaus kann im Einzelfall geprüft werden, ob Ansprüche aus § 826 BGB (vorsätzliche sittenwidrige Schädigung) oder aus § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) geltend gemacht werden können. wen eine Rückabwicklung der geleisteten Zahlungen angestrebt wird.

Vielmehr ein besonders wichtiger Aspekt betrifft die Haftung der kontoführenden Bank. Wer Überweisungen auf Konten der Täter veranlasst hat, sollte prüfen lassen, ob das eigene Kreditinstitut aus § 675u BGB haftet. Dieser Paragraph regelt die Haftung des Zahlungsdienstleisters für nicht autorisierte Zahlungsvorgänge. Ob die konkreten Umstände eine solche Haftung begründen, lässt sich nur im Einzelfall beurteilen.— ein Thema, das auf der Pillarpage zur Bankhaftung bei Kryptobetrug ausführlich behandelt wird.

Soweit Kryptowährungen an Täteradressen geflossen sind, bietet das Krypto-Tracing mittels Blockchain-Forensik eine weitere Handlungsoption. Durch die Rückverfolgung von Transaktionen auf der Blockchain können Gelder gegebenenfalls identifiziert. Und im Wege einstweiliger Verfügungen oder strafprozessualer Sicherungsmaßnahmen nach § 111e StPO i.V.m. § 73 StGB beschlagnahmt werden.


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Was Betroffene jetzt tun sollten

Wenn Sie Opfer des FPM MIN Betrugs geworden sind oder den Verdacht haben. Ebenso angsprochen worden zu sein, ist konsequentes Handeln in kurzer Zeit entscheidend. Als erstes sollten Sie sämtliche Kommunikation sichern: Screenshots aller WhatsApp-Nachrichten, der App-Oberfläche. etwiger E-Mails sowie aller Zahlungsbelege sind das Fundament jeder rechtlichen Aufarbeitung. Löschen Sie nichts, auch wenn Sie das Gespräch als belastend empfinden.

Im nächsten Schritt empfiehlt sich die Erstattung einer Strafanzeige bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle oder direkt bei der Staatsanwaltschaft. Tatsächlich die Anzeige versetzt die Behörden in die Lage. Ermttlungen nach § 152 StPO einzuleiten und gegebenenfalls Vermögenswerte der Täter zu sichern. Je früher Sie handeln, desto größer ist die Chance. das im Rahmen des strafrechtlichen Verfahrens noch verwertbare Spuren gesichert werden können.

Parallel dazu sollten Sie Ihre kontoführende Bank unverzüglich über den Sachverhalt informieren und unter Berufung auf § 675u BGB die Rückbuchung der geleisteten Zahlung verlangen. Dennoch sofrn die Transaktion als nicht autorisiert eingestuft werden kann. Dabei ist Schnelligkeit entscheidend, weil Banken eigene Fristen für solche Reklamationen kennen und eine verzögerte Meldung Ihre Position schwächen kann.

Zudem die Zusammenarbeit mit einer auf Krypto- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei ermöglicht es Ihnen. all diese Schritte koordiniert zu verfolgen und dabei keine der verfügbaren rechtlichen Optionen ungenutzt zu lassen. Die Kenntnis der genauen Betrugsmasche — einschließlich der typischen Verschleierungsstrukturen hinter.Plattformen wie der FPM MIN App — ist dabei von erheblichem Vorteil.


Wie Täter agieren und warum das Muster so gefährlich ist

Der FPM MIN Betrug folgt einem Muster, das Psychologen als „Pig Butchering“ bezeichnen: Die Täter „mästen“ ihre Opfer zunächst mit kleinen Scheinerfolgen. Darüber hinaus bevr sie die eigentliche Abzocke starten. Vor allem sie werden zunächst erlebt, wie vermeintliche Gewinne auf dem Konto der App angezeigt werden.— Zahlen, die Sie dazu verleiten sollen, mehr und mehr einzuzahlen. Der entscheidende Moment kommt, wenn Sie versuchen, Geld abzuheben: Dann verlangen die Täter plötzlich angebliche Steuern, Gebühren oder Freischaltbeträge. Wer zahlt, verliert noch mehr; wer nicht zahlt, verliert das bereits investierte Kapital.

Die Nutzung des Namens einer legitimen deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaft gibt diesem Betrug eine besonders trügerische Glaubwürdigkeit. Viele Opfer haben im Internet recherchiert. Daher denechten Namen der FPM Frankfurt Performance Management AG und den echten Namen Raik Hoffmanns gefunden — und daraufhin Vertrauen geschöpft. Genau diese kognitive Abkürzung nutzen die Täter aus. Ähnliche Mechanismen wurden zuletzt in großangelegten Fällen beobachtet. dieinternationale Strafverfolgungsbehörden beschäftigen und bei denen laut Europol Schäden in dreistelliger Millionenhöhe entstanden sind.

Die fehlende Lizenz nach § 32 KWG ist dabei mehr als ein formelles Versäumnis. Im Gegensatz dazu sie zeigt, dass die Betreiber der FPM MIN App von Beginn an nicht die Absicht hatten. einn regulierten Finanzdienstleister zu betreiben. Stattdessen handelt es sich um eine reine Kulisse, hinter der Anlegergelder abgeschöpft werden. Das Betreiben eines Einlagengeschäfts oder einer Wertpapierdienstleistung ohne Erlaubnis ist nach § 54 KWG mit Freiheitsstrafe bedroht.


FAQ: FPM MIN Betrug und Ihre Rechte

Was ist der FPM MIN Betrug und wie funktioniert er?

Außerdem beim FPM MIN Betrug missbrauchen Täter den Namen. Und das Ansehen der FPM Frankfurt Performance Management AG sowie den Namen ihres echten Vorstandsmitglieds Raik Hoffmann. Über WhatsApp-Gruppen werden Anleger mit vermeintlichen Investitionstipps angesprochen, zu Einzahlungen überredet und zur Installation der App „FPM MIN“ aufgefordert. Die BaFin hat am 7. April 2026 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keinerlei Verbindung zwischen diesen WhatsApp-Gruppen. Und dem echten Unternehmen FPM Frankfurt Performance Management AG besteht.

Hat die BaFin vor der FPM MIN App gewarnt?

Ja. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 7. April 2026 eine offizielle Warnung veröffentlicht, in der sie auf den Identitätsmissbrauch der FPM Frankfurt Performance Management AG hinweist. Die BaFin warnt ausdrücklich vor den betrügerischen WhatsApp-Gruppen und der App „FPM MIN“, die ohne jede Genehmigung betrieben werden.

Welche rechtlichen Schritte sind nach dem FPM MIN Betrug möglich?

Geschädigte haben Sie als Anleger sowohl strafrechtliche als auch zivilrechtliche Möglichkeiten. Strafrechtlich kommen § 263 StGB (Betrug) und § 263a StGB (Computerbetrug) in Betracht. Zivilrechtlich können Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 32 KWG sowie Ansprüche gegen die kontoführende Bank aus § 675u BGB geprüft werden. Dabei eine spezialisierte Anwältin kann beurteilen, ob im Einzelfall zudem eine Rückforderung über § 812 BGB. Oder Ansprüche aus § 826 BGB möglich sind.

Kann ich eingezahltes Geld bei FPM MIN zurückbekommen?

Eine Rückforderung ist grundsätzlich möglich, hängt jedoch stark von den Umständen des Einzelfalls ab. Relevant sind unter anderem die Zahlungsart, die kontoführende Bank, der Zeitpunkt der Transaktion und die Nachweislage. In bestimmten Konstellationen lassen sich Ansprüche gegen das eigene Kreditinstitut aus § 675u BGB geltend machen. Darüber hinaus kann Krypto-Tracing helfen, abgeflossene Gelder zu verfolgen und gegebenenfalls sicherzustellen.

Was sollte ich tun, wenn ich Opfer des FPM MIN Betrugs geworden bin?

Zunächst ist es wichtig, alle verfügbaren Beweise zu sichern: Screenshots der WhatsApp-Konversationen, Zahlungsbelege, E-Mails sowie Zugangsdaten zur App. Danach empfiehlt sich eine Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft und die Kontaktaufnahme mit einer auf Kapitalmarkt- und Kryptorecht spezialisierten Kanzlei. Je schneller Sie handeln, desto größer sind die Chancen, zumindest einen Teil des Schadens zu begrenzen oder zurückzufordern.


„Wenn Sie Opfer von Krypto-Betrug geworden sind, zählt jede Stunde. Sichern Sie Ihre Beweise und lassen Sie Ihren Fall von einer spezialisierten Kanzlei analysieren. Kontaktieren Sie uns unter kryptoschaden@rexus-recht.de — Erstanalyse innerhalb von 24 Stunden.“
— Anna O. Orlowa, LL.M., RAin + FAin Bank-/Kapitalmarktrecht, Zert. Expertin Kryptowerte + Steuern

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