HomeFall einreichen
← Aktuelle Warnungen

mfsa.finance: Fake-Behördenseite laut Aufsicht – Kontakt?

mfsa.finance: Fake-Behördenseite laut Aufsicht – Kontakt?

mfsa.finance sieht aus wie die maltesische Finanzaufsicht – Name, Logo, Inhalte. Die MFSA-Warnung vom 13.10.2026 stellt klar: Die Seite ist ein Klon und hat keinerlei Verbindung zur Behörde. Genau so beginnt oft der zweite Betrug.

Die Malta Financial Services Authority (MFSA) hat am 13. Oktober 2026 vor der Website mfsa.finance gewarnt. Nach ihrer Mitteilung nutzt die Seite Name, Logo und Inhalte der MFSA, um die Öffentlichkeit zu täuschen. mfsa.finance ist nicht der offizielle Kanal der Behörde. Die echte Website der MFSA ist mfsa.mt.

Selbsttest

Zahlung vor der Auszahlung? Dann machen Sie zuerst diesen Test.

Steuern, Notar, Prüfkosten oder Fee: sieben Fragen, bevor Sie erneut überweisen. Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser.

Selbsttest starten

MFSA-Warnung zu mfsa.finance: eine gefälschte Aufsichtsbehörde

Die MFSA bezeichnet mfsa.finance als Klon ihrer offiziellen Website. Sie weist darauf hin, dass gefälschte Internetadressen und E-Mail-Adressen den echten Kanälen seriöser Institutionen sehr ähnlich sehen können. Die Behörde rät, mit dem Betreiber keine Geschäfte zu machen und bei Verdacht sofort alle Zahlungen zu stoppen.

Wie so ein Fall typischerweise verläuft

Ein Ruheständler aus Nordrhein-Westfalen – der Fall ist verfremdet und dient der Anschauung – hatte über ein Jahr an eine Trading-Plattform gezahlt. Als die Auszahlung scheiterte, suchte er Hilfe im Internet. Wenige Tage später kam eine E-Mail. Absender: angeblich eine europäische Finanzaufsicht. Man habe sein Geld bei der Plattform „eingefroren“ und könne es freigeben. Vorher sei eine Bearbeitungsgebühr fällig.

Die E-Mail verwies auf eine Website mit Behördenlogo, Paragrafen und einem Formular. Alles wirkte amtlich. Er zahlte. Dann kam die nächste Forderung.

Dieses Muster nennt man Recovery-Scam: Nach dem ersten Betrug folgt ein zweiter, der Hilfe verspricht. Eine Seite wie mfsa.finance ist dafür das ideale Werkzeug. Ob mfsa.finance in genau dieser Weise eingesetzt wird, sagt die MFSA nicht; der Fall zeigt das allgemeine Muster.

Woran Sie eine falsche Behörde erkennen

Echte Aufsichtsbehörden holen kein Geld für Sie zurück und verlangen dafür keine Gebühren. Sie fordern Sie auch nicht auf, Bankdaten oder Ausweiskopien über ein Formular einzureichen. Prüfen Sie die Adresse: Die MFSA ist unter mfsa.mt erreichbar, die BaFin unter bafin.de. Jede andere Endung ist ein Warnsignal.

Wenn Sie schon gezahlt haben

Zahlen Sie nichts weiter, auch wenn die nächste Forderung als „letzte Gebühr“ bezeichnet wird. Sichern Sie die E-Mails mit vollständigem Header, Screenshots der Website und alle Zahlungsbelege. Informieren Sie Ihre Bank und erstatten Sie Strafanzeige, für den ersten und den zweiten Betrug gemeinsam. Der Ratgeber Recovery-Scam: Geld zurückfordern und seriöse Hilfe finden zeigt, worauf es ankommt.

Wichtig ist der Zahlungsweg der Gebühr. Ging sie per Überweisung auf ein Konto in der EU, lässt sich der Empfänger ermitteln. Ging sie in Kryptowerten, bleibt die Spur auf der Blockchain sichtbar. Oft führen beide Zahlungen, die an die Plattform und die an die „Behörde“, zu denselben Strukturen.

Warum gerade Malta

Malta ist für viele Online-Anbieter ein bekannter Standort, auch für Krypto- und Glücksspielfirmen. Ein Bezug zu Malta wirkt auf Geschädigte deshalb plausibel. Wer bei einer Plattform mit angeblicher maltesischer Lizenz Geld verloren hat, erwartet Hilfe am ehesten von der maltesischen Aufsicht. Eine Seite, die wie die MFSA aussieht, trifft diese Erwartung genau.

Prüfen Sie deshalb jede Kontaktaufnahme, die sich auf die MFSA beruft. Rufen Sie die Behörde nur über Kontaktdaten an, die Sie selbst auf mfsa.mt nachgeschlagen haben, nie über Nummern aus einer E-Mail. Die MFSA verweist für weitere Informationen auf ihr Verbraucherportal ScamAlert.mt.

Wenn Sie nur Daten übermittelt haben

Auch ohne Zahlung ist Vorsicht nötig, wenn Sie über ein solches Formular Bankdaten, Ausweiskopien oder Zugangsdaten preisgegeben haben. Ändern Sie Passwörter, informieren Sie Ihre Bank und rechnen Sie mit weiteren Kontaktversuchen unter falschem Namen.

Was in Ihre Strafanzeige gehört

Schildern Sie beide Vorgänge, den ursprünglichen Verlust und die Forderung der angeblichen Behörde. Fügen Sie die E-Mails mit Header bei, die Internetadresse der Behördenkopie, Screenshots und alle Zahlungsbelege. Ermittler können Zusammenhänge oft nur erkennen, wenn beide Teile in einer Akte stehen.

Erlaubnis und Zuständigkeit

Für Anleger in Deutschland ist die BaFin zuständig. Wer hier Finanzdienstleistungen anbietet, braucht ihre Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz. Eine Behörde verkauft keine Rückholung. Wer das anbietet, ist keine Behörde.

Weitere gemeldete Plattformen und Behördenkopien finden Sie bei unseren aktuellen Scam-Warnungen.

Sie haben nach einem Kontakt über mfsa.finance gezahlt? Schicken Sie mir Ihre Unterlagen.

kryptoschaden@rexus-recht.de

Ihr Fall

Sie haben gezahlt? Schildern Sie mir Ihren Fall

Name, E-Mail und ein paar Sätze genügen. Ich melde mich per E-Mail bei Ihnen.

Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und unterliegen der anwaltlichen Schweigepflicht.

Name *
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
E-Mail-Adresse *
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Telefon
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Schadenshöhe
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Name der Plattform / Domain
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Zahlungsweg
Wähle eine Option
Zeitraum der Zahlungen
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Auszahlung verweigert?
Wähle eine Option
Beweise vorhanden?
Wähle eine Option
Nachricht
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Beweise hochladen (optional)
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme der Verarbeitung meiner Angaben zur Bearbeitung meiner Anfrage zu (DSGVO). *
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.
25 + 9 = ?
Bitte geben Sie das Ergebnis ein, um fortzufahren