Mandatsprozess kryptoschaden.de: Erstanalyse, Beweisweg, Honorar
Wer nach einem Krypto-Schaden den ersten Schritt in Richtung rechtlicher Aufarbeitung macht, steht vor konkreten Fragen: Wie läuft ein Mandat ab, welche Unterlagen braucht die Kanzlei, und wie wird das Honorar geregelt? Diese Seite legt den gesamten Mandatsprozess bei kryptoschaden.de transparent dar — von der Erstanalyse bis zur Pfadentscheidung. Sie finden hier keine allgemeinen Versprechen, sondern strukturierte Informationen zu Ablauf, Unterlagen und Honorarmodell.
Was Sie auf kryptoschaden.de erwartet
kryptoschaden.de ist die spezialisierte Anlaufstelle der REXUS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für Fälle mit Bezug zu Krypto-Betrug, unerlaubt operierenden Handelsplattformen und ähnlichen Finanzschäden. Die Kanzlei bearbeitet ausschließlich Mandate in diesem Rechtsbereich — eine Generalkanzlei mit breitem Dienstleistungsportfolio ist kryptoschaden.de nicht. Diese Spezialisierung ermöglicht es, Fälle schneller einzuordnen und die für Sie relevanten Rechtswege präzise zu benennen, weil die Kanzlei täglich mit denselben Sachverhaltsmustern arbeitet und die Aufsichtspraxis von BaFin und FMA fortlaufend verfolgt.
Was Sie bei der Mandatsaufnahme antreffen:
- Erstanalyse innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der relevanten Unterlagen — nicht als Werbebotschaft, sondern als definierter Prozessschritt.
- Eine strukturierte Sichtung, bei der die eingereichten Dokumente auf die wesentlichen Rechtsfragen geprüft werden: Welcher Tatbestand liegt vor, welcher Rechtsweg ist realistisch, welche Beweise fehlen noch.
- Ein persönliches Übergabe-Protokoll, das festhält, welche Unterlagen Sie eingereicht haben, welche Schritte die Kanzlei unternimmt und in welcher Reihenfolge.
- Direkte Erreichbarkeit: Für jedes Mandat wird ein klarer Ansprechpartner benannt. Rückfragen zu Ihrem Verfahrensstand erhalten eine schriftliche Antwort.
- Keine Weiterleitung an externe Dienstleister ohne Ihr Einverständnis. Alle Arbeitsschritte, die Ihre persönlichen Daten betreffen, bleiben innerhalb der Kanzleiorganisation.
kryptoschaden.de arbeitet nicht mit Inkasso-Unternehmen zusammen, die unaufgefordert Geschädigte kontaktieren. Falls Sie von einem solchen Unternehmen auf kryptoschaden.de hingewiesen wurden, prüfen Sie bitte zunächst die Seriosität dieser Quelle. Seriöse Rechtsanwaltsgesellschaften werben nicht aktiv durch externe Vermittler; dieser Grundsatz gilt bei kryptoschaden.de ausnahmslos.
Wie der Ablauf strukturiert ist
Der Mandatsprozess gliedert sich in vier Phasen. Jede Phase ist zeitlich definiert und endet mit einem dokumentierten Ergebnis. Sie erhalten nach jeder Phase eine schriftliche Zusammenfassung des Stands und der nächsten Schritte. Sie entscheiden nach jeder Phase, ob Sie das Mandat fortsetzen. Dieses Phasenmodell verhindert, dass Kosten entstehen, ohne dass Sie den Überblick behalten.
Erstanalyse
Nach Eingang Ihrer Unterlagen prüft die Kanzlei innerhalb von 24 Stunden: Welcher Sachverhalt liegt vor, welche Normen sind einschlägig (KWG, WpIG, ZaDiG, VermAnlG), und welche Rechtswege kommen grundsätzlich in Betracht. Das Ergebnis erhalten Sie schriftlich.
Beweissicherung
Gemeinsam mit Ihnen wird der vorhandene Beweisbestand erfasst und auf Lücken geprüft. Zahlungsbelege, Korrespondenz, Wallet-Daten und Identitätsmerkmale des Anbieters werden systematisch gesichert und für das weitere Verfahren aufbereitet.
Pfadfindung
Auf Basis der gesicherten Beweise wird der geeignete Rechtsweg erarbeitet: Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft, zivilrechtliche Rückforderungsklage, Meldung bei BaFin oder FMA — oder eine Kombination dieser Wege. Sie erhalten eine klare Empfehlung mit Begründung.
Übergabe-Protokoll und Durchführung
Vor jedem weiteren Schritt erstellt die Kanzlei ein Übergabe-Protokoll, das den Verfahrensstand, offene Handlungen und den zeitlichen Rahmen dokumentiert. Sie können den Stand Ihres Mandats jederzeit nachverfolgen.
Erstanalyse innerhalb von 24 Stunden — so funktioniert das in der Praxis
Die 24-Stunden-Frist beginnt, wenn die Kanzlei die wesentlichen Unterlagen vollständig erhalten hat (siehe Abschnitt „Welche Unterlagen Sie vorbereiten“). Eine vollständige Einreichung ermöglicht eine fundierte erste Einschätzung; eine unvollständige Einreichung führt zur Rückfrage, nicht zu einer halbfertigen Analyse. Das Ergebnis der Erstanalyse wird Ihnen schriftlich übermittelt und enthält eine Einschätzung zu Falltyp, möglichen Rechtswegen und dem weiteren Vorgehen.
Reichen Sie Ihre Unterlagen ein — die Kanzlei meldet sich zur Erstanalyse innerhalb von 24 Stunden.
Strafanzeige, Zivilrecht, Aufsichtsmeldung — welcher Weg führt wohin
Viele Geschädigte fragen, ob Strafanzeige oder Zivilklage der richtige Weg ist. Die Antwort hängt vom konkreten Sachverhalt ab. Beide Wege schließen sich nicht aus, bedingen aber unterschiedliche Voraussetzungen und Zeithorizonte.
- Strafanzeige: Sichert staatliche Ermittlungsressourcen für die Beweiserhebung. Geeignet, wenn der Anbieter mit Täuschungsabsicht handelte und nachweislich keine Lizenz hatte. Der Geschädigte ist hier Anzeigeerstatter, nicht Kläger — das Verfahren liegt in staatlicher Hand.
- Zivilrechtliche Rückforderung: Direkte Ansprüche gegen den Anbieter oder beteiligte Zahlungsdienstleister. Schnellere Durchsetzbarkeit bei klarer Vermögenslage; erfordert präzise Beweisführung zu Zahlung, Vertragsbeziehung und Schaden.
- Aufsichtsmeldung bei BaFin oder FMA: Kein direkter Rückzahlungsanspruch, aber ein wichtiges Instrument zur Dokumentation und zur Einleitung behördlicher Schritte. Die BaFin-Aufsichtsübersicht und die FMA nehmen Meldungen entgegen und veröffentlichen in geeigneten Fällen Warnhinweise — was anderen Geschädigten zugute kommt.
Die Kanzlei legt Ihnen in Phase 3 dar, welcher Weg in Ihrem Fall sinnvoll ist und mit welchem zeitlichen Aufwand Sie rechnen sollten. Sie treffen die finale Entscheidung.
Welche Unterlagen Sie vorbereiten
Die Qualität der Erstanalyse hängt direkt von der Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen ab. Die folgende Übersicht zeigt, welche Dokumente in der Regel benötigt werden und welchen Stellenwert sie für das Verfahren haben.
| Kategorie | Dokumente / Nachweise | Bedeutung für das Verfahren |
|---|---|---|
| Zahlungsbelege | Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, Transaktionsbestätigungen, SEPA-Überweisungen, Krypto-Transaktionshashes | Grundlage für Schadenshöhe und Rückforderungsanspruch |
| Korrespondenz | E-Mails, Chat-Protokolle (WhatsApp, Telegram, Signal), Gesprächsnotizen mit Datum | Nachweis von Täuschungshandlungen und Vertragsbeziehung |
| Wallet- und Plattformdaten | Screenshots des Handelskontos, Wallet-Adressen, Transaktionsverlauf auf der Plattform, Auszahlungsablehnungen | Rekonstruktion der Zahlungsflüsse, Blockchain-Analyse |
| Identitätsmerkmale des Anbieters | Firmenname, Website-URL (auch archivierte Versionen), Impressum-Screenshots, Registernummern, Bankverbindungen des Anbieters | Identifizierung der handelnden Personen, Prüfung der Lizenzpflicht |
| Vertragsunterlagen | AGB, Kontoeröffnungsbestätigung, Bonusvereinbarungen, Nachweise über Promotionsversprechen | Prüfung auf unwirksame Klauseln, Einlagenrückforderung |
| Bereits geführter Schriftverkehr | Mahnschreiben, Rückbuchungsanträge bei der Bank, frühere anwaltliche Schreiben | Vermeidung von Doppelarbeit, Fristenprüfung |
Hinweise zur Einreichung
- Unterlagen in digitaler Form (PDF, JPG, PNG) werden bevorzugt. Handgeschriebene Notizen können abfotografiert werden, sofern sie leserlich sind.
- Originaldokumente sollten Sie für sich behalten; die Kanzlei arbeitet mit Kopien.
- Falls Sie einzelne Kategorien nicht vollständig abdecken können — zum Beispiel weil der Anbieter die Plattform offline gestellt hat —, teilen Sie das bei der Einreichung mit. Lücken im Beweis sind ein normaler Ausgangszustand; die Kanzlei prüft, ob sie durch andere Quellen geschlossen werden können.
- Wallet-Transaktionshashes sind öffentlich einsehbare Blockchain-Einträge und für die technische Analyse besonders wertvoll. Notieren Sie diese, soweit vorhanden.
- Archivierte Versionen einer Website — etwa über das Wayback Machine-Archiv — können als Beleg dienen, wenn der Anbieter seine Online-Präsenz nach dem Schaden gelöscht hat. Halten Sie entsprechende Screenshots oder URLs bereit.
- Wenn Sie bereits Kontakt zu einer anderen Rechtsanwaltsgesellschaft hatten, teilen Sie das mit. Die Kanzlei stimmt das weitere Vorgehen auf bereits getroffene Maßnahmen ab, um unnötige Doppelarbeit zu vermeiden.
Honorarmodell und Transparenz
Das Honorar bei kryptoschaden.de wird vor Mandatserteilung schriftlich vereinbart. Es gibt keine versteckten Positionen und keine nachträglichen Kostenpositionen, über die Sie nicht vorab informiert wurden. Das Gebot der Transparenz ergibt sich für die Kanzlei nicht nur aus dem allgemeinen Mandantenschutz, sondern aus den gesetzlichen Vorgaben des Berufsrechts.
Modell 1: Stundenhonorar
Der tatsächliche Zeitaufwand wird nach vereinbartem Stundensatz abgerechnet. Sie erhalten regelmäßige Tätigkeitsnachweise mit Aufstellung der geleisteten Stunden und der jeweiligen Tätigkeit. Dieses Modell eignet sich für Mandate mit noch nicht vollständig überschaubarem Verfahrensumfang.
Modell 2: Pauschalvereinbarung
Für klar abgegrenzte Leistungsabschnitte — zum Beispiel die Erstanalyse, die Beweissicherung oder die Erstellung einer Strafanzeige — kann ein Pauschalhonorar vereinbart werden. Der Umfang der eingeschlossenen Leistungen wird im Mandatsvertrag präzise definiert. Dieses Modell schafft Planungssicherheit für Sie.
Was das Berufsrecht vorschreibt
Rechtsanwälte in Deutschland unterliegen der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) und dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Honorarvereinbarungen, die von den gesetzlichen Gebühren abweichen, sind zulässig, sofern sie schriftlich getroffen werden und die Interessen des Mandanten gewahrt bleiben. Das sogenannte Mandantenschutzgebot verpflichtet Rechtsanwälte, keine Vergütungen zu vereinbaren, die in einem unangemessenen Verhältnis zu Leistung und Ergebnis stehen.
kryptoschaden.de nennt in der Erstanalyse den voraussichtlichen Gesamtaufwand — soweit dieser auf Basis der vorliegenden Unterlagen einschätzbar ist. Sie entscheiden auf dieser Grundlage, ob Sie das Mandat erteilen. Eine Mandatserteilung vor Abschluss der Erstanalyse ist nicht vorgesehen. Sollte der Aufwand im Verlauf des Mandats durch neue Erkenntnisse oder eine Ausweitung des Verfahrensgegenstands steigen, werden Sie darüber vorab informiert, bevor weitere Tätigkeiten ausgeführt werden.
Was Sie nicht vorfinden werden
- Keine Honorarforderung vor schriftlicher Vereinbarung.
- Keine Abbuchungen ohne Ihrer vorherigen Zustimmung.
- Keine Erfolgsbeteiligung, die über das berufsrechtlich Zulässige hinausgeht.
- Keine Kombination aus Erstberatungsgebühr und sofortigem Mandatsauftrag ohne Bedenkzeit.
Sie erhalten Ihre Erstanalyse innerhalb von 24 Stunden — schriftlich, konkret, ohne Vorbindung.
FAQ
- Wie läuft die Erstanalyse bei kryptoschaden.de genau ab?
- Nach Eingang Ihrer vollständigen Unterlagen prüft die Kanzlei innerhalb von 24 Stunden, welcher Sachverhalt vorliegt, welche Rechtsnormen einschlägig sind und welche Rechtswege realistisch in Betracht kommen. Das Ergebnis erhalten Sie als schriftliches Dokument. Eine Mandatserteilung ist für die Erstanalyse nicht erforderlich.
- Welche Unterlagen brauche ich zwingend für die Erstanalyse?
- Am wichtigsten sind Zahlungsbelege (Kontoauszüge, Transaktionsbestätigungen oder Krypto-Transaktionshashes), Korrespondenz mit dem Anbieter sowie Angaben zur Plattform (Name, URL, Impressum). Fehlende Unterlagen sollten Sie im Einreichungsformular vermerken — die Kanzlei klärt dann, ob und wie diese Lücke geschlossen werden kann.
- Schließen sich Strafanzeige und Zivilklage aus?
- Nein. Beide Rechtswege können parallel verfolgt werden. Die Strafanzeige löst staatliche Ermittlungen aus, die zivilrechtliche Klage dient der direkten Rückforderung. Welche Kombination in Ihrem Fall sinnvoll ist, klärt die Kanzlei in Phase 3 des Mandatsprozesses nach Abschluss der Beweissicherung.
- Was bedeutet eine Aufsichtsmeldung bei BaFin oder FMA konkret für mich?
- Eine Meldung bei der BaFin oder der FMA begründet keinen direkten Zahlungsanspruch, aber sie dokumentiert den Verstoß behördlich und kann weitere Ermittlungen nach sich ziehen. Aufsichtsmeldungen sind in vielen Fällen sinnvolle Begleitmaßnahmen zur zivilrechtlichen oder strafrechtlichen Verfolgung.
- Wie wird das Honorar bei kryptoschaden.de vereinbart?
- Das Honorar wird schriftlich vor Mandatserteilung vereinbart. Es stehen zwei Modelle zur Verfügung: Stundenhonorar mit Tätigkeitsnachweis oder Pauschalhonorar für klar abgegrenzte Leistungsabschnitte. Konkrete Beträge werden erst nach Prüfung Ihres Sachverhalts und Einschätzung des Aufwands genannt. Es gelten die Vorgaben des Berufsrechts zum Mandantenschutz.
- Was ist ein Übergabe-Protokoll und wozu dient es?
- Das Übergabe-Protokoll ist ein internes Dokument, das festhält, welche Unterlagen Sie eingereicht haben, welche Schritte die Kanzlei unternimmt, welche Fristen relevant sind und in welcher Reihenfolge die Maßnahmen erfolgen. Sie erhalten eine Kopie und können den Verfahrensstand damit jederzeit nachvollziehen.
- Wie lange dauert ein typisches Mandat im Krypto-Schadensfall?
- Das hängt vom Rechtsweg ab. Eine Strafanzeige kann innerhalb weniger Wochen gestellt sein; die staatsanwaltlichen Ermittlungen verlaufen danach in staatlicher Regie und sind zeitlich nicht durch die Kanzlei steuerbar. Ein Zivilverfahren dauert je nach Gericht und Instanz mehrere Monate bis Jahre. Die Kanzlei legt Ihnen in Phase 3 einen realistischen Zeithorizont dar.
- Kann ich das Mandat nach der Erstanalyse auch beenden?
- Sie können das Mandat nach jeder Phase beenden. Die Erstanalyse stellt keine Verpflichtung zur Fortsetzung dar. Wenn Sie sich nach der Analyse gegen eine weitere Zusammenarbeit entscheiden, erhalten Sie die Einschätzung trotzdem und können damit anderweitig vorgehen. Das Übergabe-Protokoll bleibt in Ihrem Besitz.