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M3 DAO: FMA warnt vor MarsProtocol – schon investiert?

M3 DAO: FMA warnt vor MarsProtocol – schon investiert?

Eine DAO, ein Protokoll, ein Name mit Mars: M3 DAO wirbt mit der Sprache der Kryptowelt. Die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA warnt am 19.10.2026 vor Geschäften mit dem Anbieter. Wer in „MarsProtocol“ investiert hat, sollte jetzt prüfen, was er tatsächlich besitzt.

Die FMA warnt vor dem Abschluss von Geschäften mit M3 DAO, Internetadresse m3mars.io. Nach ihrer Mitteilung hat der Anbieter keine Berechtigung zum Vertrieb des Produkts „MarsProtocol“ in Österreich. Die FMA stuft das Produkt als Alternativen Investmentfonds im Sinne des AIFMG ein. Ihre Veröffentlichung stützt sie auf § 47 Abs. 12 AIFMG.

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Was hinter der Einstufung steckt

Ein Alternativer Investmentfonds sammelt Geld von Anlegern ein, um es nach einer festgelegten Strategie anzulegen. Für den Vertrieb gelten strenge Regeln, die Anleger schützen sollen. Die FMA stellt fest: Für „MarsProtocol“ fehlt die Berechtigung. Dass das Produkt als DAO oder Protokoll auftritt, ändert an dieser Einordnung nichts.

DAO heißt nicht: niemand ist verantwortlich

„Dezentral“ klingt nach Technik ohne Betreiber. Doch irgendjemand hat die Website gebaut, das Produkt beworben und Ihre Zahlung entgegengenommen. Genau diese Spur zählt. Halten Sie fest, auf welche Wallet Sie eingezahlt haben und über welche Börse das Geld lief.

Wenn Werber neue Mitglieder suchen

Viele Krypto-Projekte wachsen über Einladungen und Empfehlungsprämien. Haben Sie selbst andere geworben, sichern Sie auch diese Nachrichten. Sie zeigen, wer Ihnen das Produkt vorgestellt hat und welche Versprechen gemacht wurden.

Ihre Schritte ab heute

  1. Investieren Sie nichts mehr, auch nicht, um angebliche Rangstufen oder Boni zu halten.
  2. Widerrufen Sie alle Wallet-Freigaben (Approvals), die Sie der Plattform erteilt haben.
  3. Sichern Sie Wallet-Adressen, Transaktions-IDs, Screenshots des Dashboards und Gruppenchats.
  4. Notieren Sie, über welche Börse Sie Kryptowerte gekauft und versendet haben.

Eine offene Freigabe erlaubt einem fremden Smart Contract, Token aus Ihrer Wallet abzuziehen – auch nachdem Sie die Plattform längst verlassen haben. Widerrufen Sie sie deshalb sofort.

Die Blockchain vergisst nichts

Jede Einzahlung in Kryptowerten ist öffentlich dokumentiert. Eine Analyse zeigt, wohin die Coins nach Ihrer Einzahlung geflossen sind und ob sie bei einer Börse gelandet sind, die ihre Kunden identifiziert. Wie das abläuft, zeigt die Seite zum Krypto-Tracing.

Sie haben in MarsProtocol oder bei M3 DAO investiert? Schicken Sie mir Ihre Wallet-Adresse und die Transaktions-IDs – ich verfolge, wohin Ihre Coins gegangen sind.

kryptoschaden@rexus-recht.de

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